Sublan an Palmsonntag

Auch am kommenden Sonntag feiern wir wieder Gottesdienst im weltweiten Netz: am 5. April um 9.30 Uhr live auf www.sublan.tv. Pfarrer Marcus Kleinert wird an diesem Palmsonntag über eine irrationale, überfließende Liebe sprechen, die Jesus in den letzten Tagen vor seinem Tod erfährt. Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, können ihre Fragen und Gedanken schreiben. Sie kommen im Kirchenraum an und werden von Moderatorin Anne Fuhr ins Gespräch gebracht. Auch Gebete und Anliegen können geschickt werden, damit sie ausgesprochen und vor Gott gebracht werden.

 

Glocken läuten jeden Abend

Als Zeichen der Hoffnung läuten in der Zeit der Corona-Epidemie jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken der Stadtkirche Hungen für fünf Minuten. Sie rufen zum Gebet für die Kranken und die Ärztinnen, Pfleger, Krankenschwestern, Erzieher, Menschen in der Lebensmittelversorgung und in anderen Sektionen, die dafür sorgen, dass das allgemeine Leben aufrecht erhalten wird in dieser Krise. Wer möchte, stellt eine Kerze ins Fenster und betet das Vaterunser.

Die Evangelische Kirchengemeinde ist damit Teil einer ökumenischen Aktion der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Bistümer Limburg und Mainz sowie zahlreicher anderer christlicher Kirchen in Deutschland.

Nächster Sublan am Sonntag

„Wenn ich Gott wäre…“ Zu diesem Thema laden wir am Sonntag, 29. März, um 9.30 Uhr zum Gottesdienst ein. In Zeiten von Corona können die Gläubigen zwar nicht in die Kirche kommen. Sie können dennoch gemeinsam Gottesdienst feiern. Im Internet unter www.sublan.tv können alle live dabei sein. Dieses Format ist interaktiv. Die Teilnehmenden können Grüße, Fragen und Gedanken zur Predigt sowie Gebetsanliegen schreiben. Die Prediger, Pfarrer Marcus Kleinert und Vikar Simon Bellmann, greifen sie direkt auf.

An jenem Sonntag hatte die Kirchengemeinde ursprünglich die Vorstellung des diesjährigen Konfirmandenjahrgangs geplant. Pfarrer Kleinert geht davon aus, dass diese nachgeholt werden kann. Jetzt wird das Thema bereits aufgegriffen. Die Mädchen und Jungen haben sich auf einer viertägigen Freizeit damit auseinandergesetzt. Einige Ergebnisse werden in diesen Gottesdienst einfließen.

Sublan-Gottesdienst live

Es ist eine Premiere, wie so manches in diesen Zeiten. Am Sonntag feiert wir erstmals einen Gottesdienst, der ausschließlich im Internet mitgefeiert werden kann. Unter der Überschrift „40 Tage in der Wüste“ werden Vikar Simon Bellmann und Pfarrer Marcus Kleinert erzählen, wie sie diese Zeit mit dem sich ausbreitenden Coronavirus erleben. Und sie werden fragen, was die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer berichten können. Alle können mit Hilfe eines Interaktionssystems live mitreden, ihre Fragen und Kommentare schreiben und ihre Gebetsanliegen. Die beiden Geistlichen werden diese live im Gottesdienst aufgreifen.

Aus der Bibel wird die Erzählung von Jesus in der Wüste gelesen. Quarantäne, der Ausdruck kommt aus der Zeit der Pest. Venedig verbot 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe. Seitdem bezeichnete man in Italien eine solche Maßnahme als quaranta giorni (vierzig Tage). 40 Tage war Jesus in der Wüste und hat einschneidende, wichtige Erfahrungen gemacht. Diese sollen mit denen von Menschen heute ins Gespräch gebracht werden. Wer teilnehmen will, kann dies am Sonntag, 22. März, um 9.30 Uhr unter www.sublan.tv.

Einladung zum Sublan-Gottesdienst am 22.3.2020

Unsere Kirche ist offen

Unsere Kirche ist offen. Den ganzen Tag. 365 Tage. Dieses Jahr sogar 366.
gestern Abend haben wir in einer kleinen Arbeitsgruppe des Kirchenvorstands zusammen gesessen und weiter überlegt, wie wir unsere offene Kirche gestalten wollen. ich bin dankbar für diese Menschen, die sich um unseren Kirchenraum Gedanken machen. Es gibt so viel zu verbessern. Wenn wir mit einem Blick von außen hinein gehen, fällt uns vieles auf. Einiges haben wir schon verändert. Wir sind gegen die “Verwohnzimmerung” des Kirchenraums vorgegangen, haben Altardecken weggenommen und unnötiges Mobiliar beiseite geräumt, haben die Sichtachsen freigegeben auf schöne und interessante Details unserer Kirche.
Manches ist schwer zu entscheiden, weil Ästhetik auch immer subjektiv ist und weil viele am Gewohnten hängen, ohne dass es ihnen bewusst ist.
Als nächstes steht an, eine Gebetsecke einzurichten mit der Möglichkeit Kerzen zu entzünden. Da gibt’s auch viel zu bedenken. Der Prozess ist offen. Wir sind gespannt und freuen uns über die vielen Gedanken und den Austausch. Gerne auch hier.