Simon Bellmann beginnt sein Vikariat

Wir freuen uns, dass wir Simon Bellmann als Vikar bei uns begrüßen dürfen. Wir wünschen ihm viele gute Begegnungen und Erfahrungen mit Gott und der Welt in seiner praktischen Ausbildungsphase in unserer Kirchengemeinde und im Theologischen Seminar in Herborn. Im Gottesdienst am Sonntag, 9. September, um 9.30 Uhr in der Stadtkirche Hungen wird Herr Bellmann sich persönlich vorstellen. Schriftlich hat er das schon in der aktuellen Ausgabe des Kirchturmblicks gemacht. Da schreibt er:

Ab dem 1. September darf ich mein Vikariat in Hungen absolvieren und zwei Jahre lang die praktischen Seiten des Pfarrberufs erkunden. Ich freue mich sehr darauf! In den ersten sechs Monaten werde ich vorrangig im Schulunterricht eingesetzt sein. Dennoch hoffe ich, dass wir uns auch in dieser Zeit bereits kennenlernen können.

Gern stelle ich mich Ihnen kurz vor: Mein Name ist Simon Bellmann, ich bin 33 Jahre alt und erst vor Kurzem in unsere Landeskirche „zugewandert“. Mit meiner Frau, die als Vikarin in Heuchelheim arbeitet, lebe ich nun seit einigen Monaten in Inheiden.

Im beschaulichen katholischen Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein aufgewachsen, hat mich mein Theologiestudium zunächst nach Bielefeld, dann nach Leipzig und Halle geführt. In Halle habe ich nach dem Examen gleich noch eine Doktorarbeit angeschlossen, die mich nun vier Jahre lang beschäftigt hat. Jetzt freue ich mich darüber, endlich wieder guten Gewissens vom Schreibtisch aufstehen zu dürfen.

Dass ich einmal im Talar auf der Kanzel stehen würde, hätte ich mir zu Kinderzeiten nicht träumen lassen: Erst als Jugendlicher habe ich den Weg in die Kirche gefunden und meine Erfahrungen mit Glaube und Gemeinde gemacht. Besonders fasziniert hat mich von Beginn an der Blick „über den Tellerrand“ meiner Heimatgemeinde hinaus: Eine Jugendbegegnung mit der Partnerkirche in Indonesien, Reisen ins Heilige Land, das Leben in der christlichen „Diaspora“ in Leipzig. Auch das Vikariat in Hungen wird mir viele neue Blicke eröffnen: Wer schon länger hier zu Hause ist, wird darüber vielleicht schmunzeln, aber für mich ist eine Kleinstadtgemeinde in Mittelhessen wieder eine ganz neue Art, Christsein zu erfahren und zu leben.

So gehe ich mit viel Neugier ins Vikariat und bin gespannt, Sie alle bald kennenzulernen – vielleicht im Gottesdienst oder bei Gemeindeveranstaltungen, vielleicht aber auch auf dem Wochenmarkt oder auf einem der vielen schönen Wanderwege in der Umgebung, auf denen ich in meiner Freizeit oft unterwegs bin.

Bis bald, wir sehen uns!

Ihr
Simon Bellmann

 

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