Versammelte Gemeinde

Gottesdienste mit versammelter Gemeinde sind wieder möglich. Allerdings unter starken Einschränkungen, um die Pandemie weiter einzudämmen. Die Religionsgemeinschaften haben Eckpunkte eines Schutzkonzeptes vorgelegt, das für die Bundesregierung und die Länder Grundlage für die Entscheidung, Versammlungen zu Gottesdiensten wieder zuzulassen. Die einzelnen Landeskirchen haben für ihre jeweiligen Bereiche ein Rahmenbedingungen entwickelt, nach denen jede einzelne Kirchengemeinde ein eigenes Schutzkonzept erstellen kann. Dies ist an die Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Unser Kirchenvorstand hat ein Schutzkonzept ( SchutzkonzeptEKHN.pdf (1 Download) ) für die Feiern von Gottesdiensten erarbeitet mit dem Ziel das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden. In dieser Zeit der Gefährdung sieht er eine besondere Verantwortung für den Schutz des Lebens und der Nächsten. Ein Grundpfeiler der Schutzmaßnahmen ist die Entscheidung, Gottesdienstversammlungen ausschließlich im Freien abzuhalten. Auf der Kirchenwiese werden Stühle im Abstand von mindestens zwei Metern aufgestellt sein. Auch beim Ankommen und Verlassen der Stätte ist der Mindestabstand zu wahren. Ausgenommen davon sind Personen, die im selben Haushalt leben. Die Teilnehmenden sind angehalten sich die Hände zu desinfizieren und einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auf Gemeindegesang wird verzichtet. Um eine mögliche Infektionskette nachvollziehen zu können, werden Name und Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher in Listen erfasst, die nach drei Wochen vernichtet werden.
Sollte ein Aufenthalt im Freien witterungsbedingt nicht gut möglich sein, wird der Gottesdienst an jenem Sonntag digital auf YouTube ausgestrahlt. Der Link ist auf der Startseite zu finden. Die Gemeinde wird in diesem Fall spätestens eine Stunde vorher über die Website informiert.

Erste Konfistunde

Heute war unsere erste Konfistunde mit dem neuen Jahrgang. Eine Zoom-Konferenz mit 18 Konfis und nochmal so vielen Konfi-Teamern. Komisch, dass die erste Begegnung so war. Aber trotzdem ein guter Start, Und am Sonntag um 9.30 Uhr stellen sich die Mädchen und Jungs der Gemeinde im Gottesdienst live auf www.sublan.tv/gottesdienste vor. Spannend!

Sublan an Palmsonntag

Auch am kommenden Sonntag feiern wir wieder Gottesdienst im weltweiten Netz: am 5. April um 9.30 Uhr live auf www.sublan.tv. Pfarrer Marcus Kleinert wird an diesem Palmsonntag über eine irrationale, überfließende Liebe sprechen, die Jesus in den letzten Tagen vor seinem Tod erfährt. Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, können ihre Fragen und Gedanken schreiben. Sie kommen im Kirchenraum an und werden von Moderatorin Anne Fuhr ins Gespräch gebracht. Auch Gebete und Anliegen können geschickt werden, damit sie ausgesprochen und vor Gott gebracht werden.

 

Glocken läuten jeden Abend

Als Zeichen der Hoffnung läuten in der Zeit der Corona-Epidemie jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken der Stadtkirche Hungen für fünf Minuten. Sie rufen zum Gebet für die Kranken und die Ärztinnen, Pfleger, Krankenschwestern, Erzieher, Menschen in der Lebensmittelversorgung und in anderen Sektionen, die dafür sorgen, dass das allgemeine Leben aufrecht erhalten wird in dieser Krise. Wer möchte, stellt eine Kerze ins Fenster und betet das Vaterunser.

Die Evangelische Kirchengemeinde ist damit Teil einer ökumenischen Aktion der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Bistümer Limburg und Mainz sowie zahlreicher anderer christlicher Kirchen in Deutschland.

Nächster Sublan am Sonntag

„Wenn ich Gott wäre…“ Zu diesem Thema laden wir am Sonntag, 29. März, um 9.30 Uhr zum Gottesdienst ein. In Zeiten von Corona können die Gläubigen zwar nicht in die Kirche kommen. Sie können dennoch gemeinsam Gottesdienst feiern. Im Internet unter www.sublan.tv können alle live dabei sein. Dieses Format ist interaktiv. Die Teilnehmenden können Grüße, Fragen und Gedanken zur Predigt sowie Gebetsanliegen schreiben. Die Prediger, Pfarrer Marcus Kleinert und Vikar Simon Bellmann, greifen sie direkt auf.

An jenem Sonntag hatte die Kirchengemeinde ursprünglich die Vorstellung des diesjährigen Konfirmandenjahrgangs geplant. Pfarrer Kleinert geht davon aus, dass diese nachgeholt werden kann. Jetzt wird das Thema bereits aufgegriffen. Die Mädchen und Jungen haben sich auf einer viertägigen Freizeit damit auseinandergesetzt. Einige Ergebnisse werden in diesen Gottesdienst einfließen.

Sublan-Gottesdienst live

Es ist eine Premiere, wie so manches in diesen Zeiten. Am Sonntag feiert wir erstmals einen Gottesdienst, der ausschließlich im Internet mitgefeiert werden kann. Unter der Überschrift „40 Tage in der Wüste“ werden Vikar Simon Bellmann und Pfarrer Marcus Kleinert erzählen, wie sie diese Zeit mit dem sich ausbreitenden Coronavirus erleben. Und sie werden fragen, was die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer berichten können. Alle können mit Hilfe eines Interaktionssystems live mitreden, ihre Fragen und Kommentare schreiben und ihre Gebetsanliegen. Die beiden Geistlichen werden diese live im Gottesdienst aufgreifen.

Aus der Bibel wird die Erzählung von Jesus in der Wüste gelesen. Quarantäne, der Ausdruck kommt aus der Zeit der Pest. Venedig verbot 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe. Seitdem bezeichnete man in Italien eine solche Maßnahme als quaranta giorni (vierzig Tage). 40 Tage war Jesus in der Wüste und hat einschneidende, wichtige Erfahrungen gemacht. Diese sollen mit denen von Menschen heute ins Gespräch gebracht werden. Wer teilnehmen will, kann dies am Sonntag, 22. März, um 9.30 Uhr unter www.sublan.tv.

Einladung zum Sublan-Gottesdienst am 22.3.2020

Unsere Kirche ist offen

Unsere Kirche ist offen. Den ganzen Tag. 365 Tage. Dieses Jahr sogar 366.
gestern Abend haben wir in einer kleinen Arbeitsgruppe des Kirchenvorstands zusammen gesessen und weiter überlegt, wie wir unsere offene Kirche gestalten wollen. ich bin dankbar für diese Menschen, die sich um unseren Kirchenraum Gedanken machen. Es gibt so viel zu verbessern. Wenn wir mit einem Blick von außen hinein gehen, fällt uns vieles auf. Einiges haben wir schon verändert. Wir sind gegen die “Verwohnzimmerung” des Kirchenraums vorgegangen, haben Altardecken weggenommen und unnötiges Mobiliar beiseite geräumt, haben die Sichtachsen freigegeben auf schöne und interessante Details unserer Kirche.
Manches ist schwer zu entscheiden, weil Ästhetik auch immer subjektiv ist und weil viele am Gewohnten hängen, ohne dass es ihnen bewusst ist.
Als nächstes steht an, eine Gebetsecke einzurichten mit der Möglichkeit Kerzen zu entzünden. Da gibt’s auch viel zu bedenken. Der Prozess ist offen. Wir sind gespannt und freuen uns über die vielen Gedanken und den Austausch. Gerne auch hier.

Sublan-Gottesdienst 1.3.2020

Leben zwischen gut und böse

Am Sonntag, den 1. März, um 9.30 Uhr ist wieder Sublan-Gottesdienst in der Stadtkirche Hungen. Diesmal geht es um Adam und Eva, eigentlich um alle Menschen. Es geht um die Frage von gut und böse und darum, wie der Mensch nach dem Rausschmiss aus dem Paradies zwischen diesen Polen lebt. In diesem besonderen Gottesdienst-Format sind die Besucherinnen und Besucher aktiv beteiligt. Sie können ihre Gebetsanliegen, Fragen und Kommentare zur Predigt und anderes per Smartphone an Pfarrer Marcus Kleinert, Vikar Simon Bellmann und Moderatorin Anne Fuhr geben. Diese werden die Beiträge dann direkt aufnehmen. Auch von zu Hause und jedem anderen Ort mit Internetanschluss können Menschen teilnehmen. Unter www.sublan.tv wird dieser Gottesdienst live im weltweiten Netz übertragen.

Sublan

Über und unter dem Meer

Es geht – in Gedanken zumindest – auf hohe See beim ökumenischen Faschingsgottesdienst. Katholische und evangelische Kirchengemeinde laden dazu am 9. Februar um 10.30 Uhr gemeinsam mit dem Hungener Carnevalverein (HCV) in die katholische St.-Andreas-Kirche in der Schillerstraße ein. Das Kirchenschiff wird hoffentlich gut gefüllt sein, wenn die MS HCV in See sticht. Mit an Bord sind die Pfarrer Martin Sahm und Marcus Kleinert, der evangelische Kinderchor, ein eigens gebildeter Bordchor sowie weitere Matrosen aus den beiden Kirchengemeinden und dem HCV. Als Kapitän wird Markus Weimer die Reisenden sicher über’s Meer bringen und nach Einlauf in den Hafen zu einem Käpt’ns Dinner einladen. Wie immer zu diesem besonderen Gottesdienst ist Kostümierung nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

 

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