Ottilienstiftung

Unter der Verwaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Hungen wird eine Stiftung vorgenannten Namens als nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung unterhalten.

Die Stiftung wurde im Mai 1884 von Ottilie Fürstin zu Solms- Braunfels errichtet und erhielt am 14.06.1885 die landesherrliche Bestätigung. Die Stiftung dient der dauernden Stationierung einer Diakonisse in Hungen. Das ursprüngliche Stiftungsvermögen betrug 1.200 Goldmark. Durch Spenden und Zustiftungen von Hungener Bürgern und Bürgerinnen wuchs das Stiftungsvermögen auf 5.984 Goldmark im Jahre 1922. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Stiftung ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen.

Im Jahre des 200. Geburtstages der Stifterin hat der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hungen beschlossen, das Vermächtnis der Stifterin und der zahlreichen Unterstützer und Unterstützerinnen anzunehmen und mit einem zeitgemäßen Zweck die Ottilienstiftung in deren Sinne aktiv weiterzuführen.

Die Ottilenstiftung als in Hungen historisch verankerte sozial-diakonische Stiftung unterstützt das ehrenamtliche Engagement von Frauen und Männern im Dienst der Evangelischen Kirchengemeinde für ältere, kranke, hilfsbedürftige Menschen in der Kernstadt Hungen.

Das Stiftungskapital beträgt 3.000 Euro und soll bis zum Jahre 2012 auf mindestens 30.000 Euro gebracht werden. Daher fühlen Sie sich angesprochen, denn Stiften tut gut – Stiftenden wie Begünstigten.

  • Ev. Kirchengemeinde Hungen
  • Kto-Nr. 1018175
  • Sparkasse Laubach-Hungen
  • BLZ 513 522 27
  • Stichwort: Ottilienstiftung